Freitag, den 25. Mai 2012
Hinweis! Dies ist ein Programmvorschlag für Reisegruppen. Reiseangebote für Endkunden finden Sie hier.

14 Tage
Preis auf
Anfrage



Reise-Nr.: 0001-0208
Leistungen inklusive:
Leistungen exklusive:

Reisezeitraum: ganzjährig 2012
Peru - das Land der antiken Kulturen, in dem die traditionellen Lebensformen der Indios noch Gültigkeit haben, ist mit seiner großartigen landschaftlichen Vielfalt das klassische Reiseziel in Lateinamerika. Neben den gewaltigen Inkaruinen bei Cuzco und der „verlorenen Stadt“ Machu Picchu ist Peru auch die Heimat der Chulpa-Grabbauten der Colla am Titicacasee. Peru ist auch landschaftlich mit seiner erstaunlichen Vielfalt eines der spektakulärsten Länder der Erde. Lion Tours präsentiert Ihnen eines der schönsten Länder Südamerikas.
Reiseverlauf:
1. Tag: Deutschland - Lima
Sie fliegen am frühen Morgen von Deutschland mit Umsteigen im Ausland nach Lima, wo Sie am späten Nachmittag ankommen. Nach Ankunft werden Sie von Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung empfangen und zum Hotel gebracht. Die peruanische Hauptstadt Lima wurde 1535 vom spanischen Konquistador Francisco Pizzaro gegründet. Hier begegnet man sowohl der verfallenen Kolonialpracht, als auch der brodelnden Vitalität eines orientalischen Bazars. Der Rest des Tages steht Ihnen zur Eingewöhnung zur freien Verfügung.
2. Tag: Lima - halbtägige Stadtrundfahrt
Am Vormittag steht eine halbtägige Stadtrundfahrt durch das alte Lima auf dem Programm. Sie besuchen die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas, dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais und der Kathedrale, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Anschließend fahren Sie zum Nationalmuseum, welches Ihnen fast alle bedeutenden präkolumbischen Kulturen auf anschauliche Weise zeigt (montags geschlossen). Am Nachmittag können Sie die Stadt nochmals in eigener Regie erkunden.
3. Tag: Lima - Paracas
Nach dem Frühstück fahren Sie über die Panamerica weiter nach Paracas (ca. 250 km). Unterwegs besichtigen Sie die Pachacamac Ruinen, mit dem wichtigsten religiösen Pilgerort aus der Präinka- und Inkazeit. Im Luring Flusstal findet man die präinkaische Stätte, wo Menschen aus ganz Peru den Gott Pachacamac ehrten.
4. Tag: Paracas - Ica - Nazca
Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen ca. zweistündigen Bootsausflug zu den Ballestas Inseln - auch bekannt als „Klein Galapagos“. Auf den Inseln können Sie Seelöwen, Pelikane, und Seevögel sehen. Vom Meer aus haben Sie auch die Möglichkeit, den Candelabro, eines der berühmten Scharrbilder, zu sehen. Das 200 m hohe Scharrbild wurde auf Grund seiner Ähnlichkeit nach einem Kerzenleuchter benannt. Anschließend geht es weiter nach Ica. Das Zentrum hat seinen traditionellen Charakter bewahrt. Während Ihres Rundganges besuchen Sie die kleine hübsche Kirche des Lord von Luren und das Regionale Museum. Auch der Huacachina Lagune, eine kleine Oase mitten im Dünenmeer, statten Sie einen Besuch ab. Tagesziel ist Nazca, wo Sie übernachten.
5. Tag: Nazca - Arequipa
Am Vormittag besteht die Möglichkeit zu einem fakultativen Rundflug über die weltberühmten Scharrbilder von Nazca. Die Linien von Nazca sind nur aus der Luft sichtbar. Einige Scharrbilder stellen Tiere dar, andere perfekte geometrische Figuren. Über die Entstehung dieser Linien besteht heute noch Unklarheit. Anschließend Weiterfahrt nach Arequipa (8-9h Fahrt).
6. Tag: Arequipa - halbtägige Stadtbesichtigung
Arequipa, einst wichtigste Bahnstation zwischen den Silberminen Boliviens und der Küste, liegt fern von Lima in einem abgelegenen Tal zwischen Wüste und Gebirge. Die Stadt ist aus dem weißen Tuffstein erbaut, den einer der drei Vulkane im Hinterland ausspuckte. Sie wird daher als die „weiße Stadt“ bezeichnet. Als zweitgrößtes urbanes Zentrum Perus und eine der reichsten Regionen des Landes hat sich die prächtige Stadt zum intellektuellen und modernen Zentrum entwickelt. Einer Legende zufolge war ein Inka, Manco Capac, auf einer seiner Reisen von der Schönheit des Tales so angetan, dass er sein Gefolge mit den Worten "ari quipay’" (ja, bleibt) hier anhalten ließ und die Stadt gründete. Auf der sich an-schließenden Stadtrundfahrt besichtigten Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z.B. die Plaza de Armas, die zweitürmige Kathedrale und viele ehrwürdige Patrizierhäuser. Das wohl beeindruckendste Denkmal in Arequipa ist das 400 Jahre alte Nonnenkloster Santa Catalina, das erst seit 1970 der Öffentlichkeit zugänglich ist. In diesem architektonischen Meisterwerk fühlt man sich in das 16. Jh. zurückversetzt (Anmerkung: Seit dem Erdbeben im Juni 2001 kann die Kathedrale nur von außen besichtigt werden. Alternativ wird die Kirche La Compania mit dem Kreuzgang besucht.). Der Nachmittag ist programmfrei.
7. Tag: Arequipa - Colca Canyon
Heute geht es zum Colca Canyon. Dieser Canyon ist mehr als 100 km lang und an der tiefsten Stelle 3.400 m tief. Der beste Aussichtspunkt liegt auf 3.800 m Höhe. Zunächst geht es nach Chivay auf 3.600 m Höhe. Auf der Fahrt sehen Sie die Vulkane Misti, Chachani, Ampatao und den noch aktiven Vulkan Sabancaya. Unterwegs steht der Besuch des Observatoriums der westlichen Kordilleren auf dem Programm. Dann besuchen Sie in der Umgebung den Ort Coporaque, das Amphitheater von Ocolle und die heißen Quellen von La Calera. Gegen Abend Fahrt ins Hotel.
8. Tag: Colca Canyon - Sillustani - Puno
Nach dem Frühstück besuchen Sie den Aussichtspunkt Cruz del Condor und Tapay. Der Mirador Cruz del Condor liegt an der tiefsten Stelle des Canyons. Die Aussicht von dort ist phantastisch und am frühen Morgen können oftmals sogar Kondore beobachtet werden. Nach dem Mittagessen (nicht inklusive) Weiterfahrt via Pinchollo, Maca und Yaque nach Puno. Unterwegs besuchen Sie nach Sillustani. Dieser südliche Teil des Inkareiches wurde nach dem Stamm der Colla Collasuyo genannt. Dann erreichen Sie Puno, am Titicacasee gelegen.
9. Tag: Puno - Uros Inseln - Juliaca - Cuzco
Sehr früh am Morgen unternehmen Sie einen Bootsausflug zu den Uros Inseln. Die Uros sind die eigentlichen Einwohner des Titicacasees. Sie leben auf ca. 40 schwimmenden Inseln, die aus Schilfrohr erbaut sind. Die Indios haben sich ihre Lebensformen und Traditionen bewahrt. Auf den Inseln verkaufen sie ihr Kunsthandwerk. Anschließend steht eine ganztägige Zugfahrt mit der berühmten Andenbahn von Juliaca nach Cuzco auf dem Programm (ca. 7-8 Stunden Fahrt). Während der Fahrt durch das peruanische Hochland fahren Sie entlang der schneebedeckten Berggipfel bis auf über 4.300 m Höhe beim La Raya Pass und wieder bergab. Gegen Abend Ankunft am Bahnhof in Cuzco. Hier erwartet Sie Ihre neue Reiseleitung und begleitet Sie zum Hotel.
10. Tag: Cuzco - halbtägige Stadtbesichtigung
Am Vormittag unternehmen Sie eine halbtägige Stadtrundfahrt, mit Besuch der Ruinen von Cuzco. Cuzco, das Zentrum des legendären Inka Reiches, war mehr als nur deren Hauptstadt. Es symbolisierte die Idee des Staates, wo alle Stämme und Religionen unter dem Gold der Sonne vereint waren. Hier findet man die Inka Paläste, die Universität Yacha-huasi und das Kloster der Sonnenjungfrauen. Sie besuchen die wichtigsten Sehens-würdigkeiten von Cuzco aus der Inka Zeit und dem kolonialen Zeitalter. Besuch der Korikan-cha, des alten Sonnentempels, der Inkastraßen mit dem berühmten 12-eckigen Stein, der Kathedrale, des Museums für koloniale Kunst und des Viertels von San Blas, berühmt für das Kunsthandwerk wie Gemälde, Skulpturen und Holzfiguren. Anschließend führt Sie der Ausflug weiter zur Festung Sacsayhuaman, die ca. 3 km oberhalb von Cuzco liegt. Von dort hat man einen einmaligen Blick auf die Stadt. Danach werden Tambo Machay, das Bad des Inkas, Kenko, der riesige Fels, dessen natürliche Nischen und Spalten auf kuriose Weise bearbeitet wurden, sowie Puca Pucara, eine kleine Festungsruine, besichtigt. Der Nach-mittag ist programmfrei.
11. Tag: Cuzco: Ganztagesausflug ins Urubambatal
Heute unternehmen Sie einen ganztägigen Ausflug ins Heilige Tal der Inkas, das Urubambatal. Sie besuchen den Indiomarkt von Pisac und die Festung von Ollantaytambo. Pisac liegt circa 30 Kilometer von Cuzco entfernt am Urubamba, einem Quellfluss des Amazonas. Hier findet der bekannte indianische Markt statt (wichtiger Hinweis: Markttage: täglich, Hauptmarkt ist am Sonntag). Am Nachmittag führt Sie die Fahrt weiter nach Ollantaytambo, wo Sie die gewaltigen Festungsbauten der Inkas sehen. Ollantaytambo liegt am Ende der Straße, die von Cuzco in das Urubamba-Tal führt. Nur zu Fuß oder mit der Eisenbahn gelangt man weiter ins Tal hinab. Hier liegt eine der bedeutendsten Ruinen der Inkazeit. Die massive Festung war einer der wenigen Schauplätze, an denen die Spanier während der Eroberung Perus eine große Schlacht verloren. Ollantaytambo ist eines der besten Beispiele für die Stadtplanung der Inkas.
12. Tag: Cuzco - Machu Picchu - Cuzco
Heute brechen Sie zu einem Ausflug nach Machu Picchu, der verlorenen Stadt der Inkas, auf. Die Fahrt geht mit der Schmalspurbahn, die sich im Zickzack zuerst den Berg hinaufwindet, um dann in die fruchtbare Ebene des Urubamba-Tals hinunter zu rattern, über Ollantaytambo nach Aguas Calientes. Von hier aus fahren kleine Busse den steilen Berg hinauf zu den Ruinen. Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba, der verschollenen Hochburg des letzten Inkas, suchte. Machu Picchu wird üblicherweise als Zufluchtsort ge-sehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Andere Theorien besagen, dass Machu Picchu als Observatorium diente, wofür auch die neuesten Funde sprechen. Es folgt eine ausführliche Besichtigung der Ruinenstadt. Am frühen Nachmittag Rückfahrt mit dem Zug und Bus nach Cuzco.
13. Tag: Cuzco - Lima - Deutschland
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug zunächst nach Lima. Am Abend erfolgt dann direkt der Rückflug nach Deutschland.
14. Tag: Ankunft in Deutschland
Zurück in Deutschland von einer wunderschönen Reise.
Wichtiger Hinweis:
Der Tag der An- und Abreise dient lediglich der Erbringung der vertraglichen Beförderungsleistung. Programmänderungen aus sachlichen Gründen vorbehalten.
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